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Bewerbungsfoto-Größe und Format: alle Maße in cm und Pixel

Der Standard fürs Bewerbungsfoto im Lebenslauf ist 4,5 × 6 cm, also 531 × 709 Pixel bei 300 dpi. Hier sind alle gängigen Maße, Seitenverhältnisse und Dateivorgaben in einer Tabelle.

8 Min. Lesezeit

Für ein Bewerbungsfoto gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Größe. Der übliche Standard im tabellarischen Lebenslauf ist 4,5 × 6 cm, was bei 300 dpi 531 × 709 Pixel entspricht. Für ein Deckblatt wird es größer, meist 6 × 9 cm, und für LinkedIn und Xing brauchst du ein quadratisches Bild.

Diese Seite ist als Referenz gedacht: alle relevanten Maße in Zentimeter und Pixel, die passenden Seitenverhältnisse, Vorgaben für Auflösung und Dateiformat, und die Frage, wohin das Foto im modernen Lebenslauf gehört. Am Ende steht die Abgrenzung, die für viel Verwirrung sorgt: Ein Bewerbungsfoto ist kein biometrisches Passfoto.

Alle Bewerbungsfoto-Größen in cm und Pixel

Die Pixelwerte gelten für 300 dpi, also Druckqualität. Die Rechnung dahinter: Zentimeter ÷ 2,54 × 300 = Pixel.

Format (cm)Pixel bei 300 dpiSeitenverhältnisTypische Verwendung
3,5 × 4,5413 × 5317:9Passbildformat, kleinste sinnvolle Variante im Lebenslauf
4 × 5472 × 5914:5Kompakt, gut für zweispaltige Layouts
4 × 6472 × 7092:3Klassisches aufgeklebtes Bewerbungsfoto
4,5 × 6531 × 7093:4Standard im tabellarischen Lebenslauf
5 × 7591 × 8275:7Etwas präsenter, moderne Lebenslauf-Layouts
6 × 9709 × 10632:3Deckblatt
9 × 131063 × 15359:13Großes Deckblattfoto, Portfolioseite
10 × 151181 × 17722:3Papierabzug, Bewerbungsmappe

Wenn du unsicher bist: 4,5 × 6 cm ist die Größe, die in Deutschland am seltensten irritiert. Sie ist merklich größer als ein Passbild, wirkt dadurch bewusst gesetzt statt aufgeklebt, und sie passt in fast jedes Lebenslauf-Template.

Quadratische und runde Formate für Profile

LinkedIn und Xing schneiden dein Bild rund beziehungsweise quadratisch zu. Wenn du ein hochformatiges Bewerbungsfoto einfach hochlädst, wird oben und unten abgeschnitten — häufig genau durch das Kinn. Bereite deshalb einen eigenen quadratischen Zuschnitt vor.

PlattformAnzeigeEmpfohlene DateiGrenzen
LinkedInrund800 × 800 px oder größermin. 400 × 400 px, max. 7680 × 4320 px, bis 8 MB, JPG/PNG/GIF
Xingquadratisch1024 × 1024 pxwird beim Anklicken auf 1024 px vergrößert, bis 20 MB, JPG/PNG/BMP
Bewerbungsportalevariiert1000 × 1333 px (3:4)oft max. 2–5 MB, meist JPEG

Praktischer Hinweis zum runden Zuschnitt: Bei einem Kreis verschwinden die Ecken. Lass etwas Luft über dem Kopf und schneide nicht zu knapp an den Schultern, sonst wirkt der Kopf im Kreis eingeklemmt. Bei Xing kommt zum Zuschnitt noch ein Tonunterschied dazu — das Netzwerk ist DACH, LinkedIn international, und das ist auf dem Bild sichtbar; wir gehen dem im Xing-Profilbild nach.

Auflösung und dpi: Druck gegen Bildschirm

Hier entsteht die häufigste Verwirrung. Kurz gesagt:

  • Für den Druck zählt dpi. 300 dpi ist der Standard für Fotoqualität; 150 dpi reicht für einen Bürodrucker, sieht aber bei Haaren und Augen sichtbar weicher aus.
  • Für den Bildschirm ist die dpi-Angabe in der Datei praktisch bedeutungslos. Entscheidend ist allein die Pixelzahl. Ein Bild mit 531 × 709 Pixel und "72 dpi" in den Metadaten ist exakt dasselbe Bild wie eines mit "300 dpi" — nur die Druckanweisung unterscheidet sich.

Weil die meisten Bewerbungen heute als PDF am Bildschirm gelesen und selten gedruckt werden, ist die praktische Regel einfach: Liefere genug Pixel und mach dir um dpi keine Sorgen. Rund 700 bis 900 Pixel Höhe deckt den Lebenslauf ab, 1000 bis 1500 Pixel Höhe deckt zusätzlich Deckblatt und Druck ab.

Was du nicht tun solltest: ein kleines Bild hochskalieren. Aus 300 × 400 Pixel wird durch Vergrößern kein 531 × 709 Bild — die Software erfindet Pixel, und Haut und Haare wirken danach matschig. Immer vom größten Original ausgehen und nach unten skalieren.

Wenn du dein Ausgangsmaterial gerade selbst aufnimmst, achte darauf, in der höchsten Auflösung und im Seitenverhältnis 4:3 zu fotografieren und erst danach zuzuschneiden. Wie du das mit dem Handy sauber hinbekommst, steht in Bewerbungsfoto selber machen mit dem Handy — inklusive des Objektivfehlers, der die meisten Selfies unbrauchbar macht.

Dateiformat und Dateigröße

KriteriumEmpfehlung
FormatJPEG (.jpg) — universell akzeptiert, kompakt
AlternativePNG nur bei Transparenzbedarf; deutlich größere Datei
Nicht verwendenHEIC (iPhone-Standard), WEBP, TIFF, PDF-als-Bild
FarbraumsRGB — CMYK oder Adobe RGB führt zu Farbverschiebungen
Qualitätsstufehoch, etwa 80–90 %
Dateigröße Foto200–500 KB ist ein guter Zielbereich
Dateigröße Bewerbung (PDF)möglichst unter 5 MB, viele Portale begrenzen darauf
DateinameNachname_Vorname_Bewerbungsfoto.jpg

Zum Dateinamen: Er landet in manchen Bewerbermanagementsystemen sichtbar in der Übersicht. IMG_4711.jpg sieht dort schlicht unaufmerksam aus, und es kostet dich fünf Sekunden, das zu ändern.

Wenn dein iPhone HEIC-Dateien liefert: In den iOS-Einstellungen unter Kamera → Formate auf "Maximale Kompatibilität" wechseln, dann fotografiert das Gerät direkt in JPEG. Bestehende HEIC-Dateien lassen sich in der Fotos-App per Export in JPEG umwandeln.

Wenn du dir das Zuschneiden, Skalieren und Konvertieren komplett sparen willst: Bei Fotoklar lädst du 8 bis 15 Selfies vom Handy hoch, wählst den Preis erst danach und bekommst in ca. 2 Stunden 40 bis 200 fertige JPEG-Dateien in verschiedenen Bewerbungs- und Business-Stilen zurück, aus denen du direkt den Zuschnitt für Lebenslauf und LinkedIn ziehen kannst. Zum Upload — kostenlos und unverbindlich.

Wohin gehört das Foto im Lebenslauf?

Im modernen deutschen Lebenslauf gilt:

  • Oben rechts auf der ersten Seite des Lebenslaufs. Das ist die verbreitetste Platzierung und funktioniert immer.
  • Oder in einem Kopfbereich neben Name und Kontaktdaten, häufig in zweispaltigen Layouts. Auch links ist möglich, wenn das Layout eine linke Spalte hat — dann sollte es aber gestalterisch klar dorthin gehören und nicht wirken, als wäre es verrutscht.
  • Oder auf einem Deckblatt, dann größer (6 × 9 cm oder mehr).
  • Nicht doppelt. Entweder Deckblatt oder Lebenslauf, nicht beides.
  • Nicht im Anschreiben. Das Anschreiben ist ein Brief.

Technisch: Bette das Bild in das Dokument ein und schicke es nicht als separate Datei mit, außer das Portal fragt explizit danach. Und exportiere am Ende als PDF, nicht als .docx — sonst verschiebt sich das Bild auf einem anderen Rechner.

Bewerbungsfoto ist nicht Passfoto: die wichtige Abgrenzung

Viele suchen nach "biometrisches Bewerbungsfoto". Das ist eine Vermischung von zwei völlig verschiedenen Dingen.

BewerbungsfotoBiometrisches Passfoto
Maßefrei, üblich 4,5 × 6 cmfest 35 × 45 mm
Regelwerkkeine gesetzliche Vorgabeverbindliche Vorgaben für Ausweisdokumente
BildausschnittKopf und Oberkörper, Schultern sichtbareng auf den Kopf, festgelegte Kopfhöhe
AusdruckLächeln erlaubt und erwünschtneutral, Mund geschlossen
Kopfhaltungleichte Drehung möglichfrontal
HintergrundStudiograu, Weiß, dezente Umgebunggleichmäßig hell, einfarbig
KleidungBusiness, Farbe freikeine gestalterische Rolle
ZweckBewerbung, LinkedIn, Xing, WebsitePersonalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel

Das heißt konkret: Du kannst ein Bewerbungsfoto nicht als Passbild verwenden, und ein Passbild sieht im Lebenslauf steif aus, weil der neutrale Gesichtsausdruck dort fehl am Platz ist. Es sind zwei verschiedene Aufnahmen.

Wichtig zu KI-generierten Bildern: Sie sind für deutsche Ausweisdokumente nicht zulässig. Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passbilder für Personalausweis, Reisepass, elektronischen Aufenthaltstitel und Reiseausweis in Deutschland ohnehin nur noch digital eingereicht werden — entweder direkt in der Behörde aufgenommen oder bei einem zertifizierten Fotodienstleister, der das Bild verschlüsselt an die Behörde überträgt. Selbst aufgenommene Smartphone-Fotos, Bilder aus Passbild-Apps und ausgedruckte Passbilder sind ausdrücklich nicht mehr zulässig (Verbraucherzentrale, Personalausweisportal des BMI). Für ein Bewerbungsfoto gilt das alles nicht — dort gibt es keine Behörde und keine Vorgabe, nur Konventionen.

Zuschneiden: worauf du achten solltest

Ein paar Regeln, die unabhängig vom Werkzeug gelten:

  1. Erst zuschneiden, dann skalieren. Zuschnitt legt das Seitenverhältnis fest, Skalierung die Pixelzahl.
  2. Augen ins obere Drittel. Das ist die klassische Porträtaufteilung und wirkt automatisch ruhiger als ein zentrierter Kopf.
  3. Nicht am Kinn oder an der Stirn abschneiden. Über dem Kopf gehört ein kleiner Rand Luft.
  4. Schultern anschneiden, nicht Hals abschneiden. Ein Kopf ohne sichtbare Schultern wirkt abgetrennt.
  5. Ein Original behalten. Bewahre die ungeschnittene Datei auf, damit du später auch ein Quadrat oder ein Deckblattformat daraus ziehen kannst — welche Zuschnitte du im Lauf einer Bewerbung tatsächlich brauchst, steht unter wie viele Bewerbungsfotos du brauchst.
  6. Nie mehrfach als JPEG neu speichern. Jeder Speichervorgang komprimiert erneut. Schneide aus dem Original, speichere einmal.

Wenn du dein Foto schon hast und nur noch das richtige Format brauchst, kannst du es direkt hier zuschneiden. Das Werkzeug läuft vollständig in deinem Browser — dein Foto wird nicht hochgeladen und verlässt dein Gerät nicht.

Bewerbungsfoto zuschneiden

Wähle ein Format, verschiebe den Bildausschnitt und lade das Ergebnis herunter — mit 300 dpi, also druckfähig. Alles passiert direkt in deinem Browser: dein Foto wird nicht hochgeladen und verlässt dein Gerät nicht.

Format

Der Klassiker für den Lebenslauf — oben rechts eingefügt.

Zieh dein Foto hierher — oder

JPG, PNG oder WebP · max. 25 MB

Bevor du dich um Maße kümmerst

Es lohnt sich, eine Ebene höher zu prüfen: Brauchst du überhaupt ein Foto? In manchen Verfahren ist die richtige Antwort "kein Foto", und dann ist die Formatfrage erledigt. Die Rechtslage, die Ausnahmen und die internationalen Unterschiede stehen in Bewerbungsfoto 2026: Pflicht, freiwillig — oder schadet es sogar.

Und wenn du weißt, dass du ein Foto brauchst, aber kein brauchbares hast: Bei Fotoklar reichen 8 bis 15 Handy-Selfies, der Preis wird erst nach dem Hochladen gewählt, das Ergebnis kommt in ca. 2 Stunden, gehostet wird in der EU (Frankfurt), pro Auftrag ist ein kostenloser Neu-Durchlauf enthalten, und Uploads werden automatisch gelöscht. Selfies hochladen.

Häufige Fragen

Welche Größe muss ein Bewerbungsfoto haben?

Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Größe für Bewerbungsfotos. Üblich im tabellarischen Lebenslauf ist 4,5 × 6 cm, das entspricht 531 × 709 Pixel bei 300 dpi. Für ein Deckblatt wird häufig 6 × 9 cm verwendet, also 709 × 1063 Pixel.

Wie viele Pixel braucht ein Bewerbungsfoto?

Für den Druck rechnest du mit 300 dpi: Zentimeter durch 2,54, mal 300. Ein 4,5 × 6 cm großes Foto braucht also mindestens 531 × 709 Pixel. Wenn die Bewerbung nur am Bildschirm gelesen wird, ist die Pixelzahl entscheidend, nicht die dpi-Angabe — mit 800 Pixel Höhe bist du auf der sicheren Seite.

Ist ein Bewerbungsfoto dasselbe wie ein biometrisches Passfoto?

Nein. Ein biometrisches Passfoto hat feste Vorgaben: 35 × 45 mm, frontal, neutraler Gesichtsausdruck, geschlossener Mund, gleichmäßig heller Hintergrund. Ein Bewerbungsfoto ist freier — anderer Bildausschnitt, Oberkörper sichtbar, und du darfst lächeln. Ein Bewerbungsfoto ist für Ausweisdokumente nicht zulässig.

JPEG oder PNG für das Bewerbungsfoto?

JPEG. Es ist kleiner, wird von jedem Bewerbungsportal akzeptiert und reicht qualitativ vollkommen aus. Speichere mit hoher Qualitätsstufe im Farbraum sRGB und lande bei etwa 200 bis 500 KB. PNG brauchst du nur, wenn du Transparenz benötigst. HEIC vom iPhone vorher in JPEG umwandeln.

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